A 29 Groupe de concertation des cantons frontaliers limitrophes de la France Print Button

Zusammenfassung

Am Abend der Volksabstimmung vom 6. Dezember 1992, in welcher der Beitritt der Schweiz zum Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) verworfen wurde, versprachen sowohl der Bundesrat als auch die Kantonsregierungen alles zu unternehmen, um die ökonomische, politische und kulturelle Isolation unseres Landes innerhalb von Europa zu verhindern. Die Kantone ihrerseits gründeten Regierungskonferenzen, um sich stärkeres Gehör bei den Bundesbehörden zu verschaffen; es entstanden interkantonale, überregionale und grenzüberschreitende Organisationen.

 

Die Groupe de concertation des cantons frontaliers limitrophes de la France wurde am 11. November 1982 gegründet. Ihr gehören die Kantone Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Solothurn, Jura (Vorsitz), Bern, Neuenburg, Waadt, Genf, Wallis und Freiburg (mit Beobachterstatus) an. Die Hauptziele sind der Informationsaustausch und die koordinierte Lösung von Problemen der Kantone, die mit ihren französischen Partnern zusammenarbeiten wollen. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) entsendet einen Beobachter, der von der Informations- u. Koordinationsstelle des Bundes für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit delegiert wird.

 

Archivierung

 

Die Administrativakten werden vom Kanton Jura im Service de la Coopération, rue du 24 Septembre 2, in Delémont verwahrt.

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten in Bern erhält sämtliche offiziellen Dokumente, die an die Mitglieder versandt werden. Es sichert deren integrale Aufbewahrung ab 1994/95 zu.

last update: 30.07.2005Go to top

last edited: 30.07.2005

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